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Andreas Borrmann, Rendsburg
Hier richtet sich ein Praktiker an Praktiker:
Ohne langes technisches Vorgeplänkel wird erprobt, wie man Computer und
Internet (in Medienecken) schon in den Klassen 5 oder 6 im Unterricht
nutzen kann. Da ist weniger Vorwissen nötig, als mancher Laie vermuten mag,
die Konsequenzen aber sind verblüffend: Beim Schreiben von privaten
Homepages etwa oder interaktiver Abenteuertexte werden
Basisfertigkeiten trainiert wie das Lesen, Strukturieren, Schreiben,
Überarbeiten von Texten. Das neue Medium wird dabei handelnd erkundet. Es
vergeudet also keine wertvolle Unterrichtszeit, sondern dient im
binnendifferenzierenden Unterricht an Stationen als eine
Informationsquelle unter vielen oder als einfach zu handhabendes
Veröffentlichungsorgan. Statt also Buch- gegen Computerkultur auszuspielen,
erweist sich gerade ihre Verbindung als eine solide Grundlage zur
methodischen Verbesserung des Unterrichts. Und gleichzeitig sollte deutlich
werden, wie viel Freude eine derartige Arbeit machen kann.
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